Mittagsbetreuung
der Schulkinder – ein voller Erfolg
- CDU Kaltenengers besuchte
gemeinsame Einrichtung der Rheindörfergemeinden -
Seit August 2007 besteht in
Kaltenengers ein besonderes pädagogisches Betreuungsangebot für
Grundschulkinder der 3 Rheindörfergemeinden. Denn bei einer zunehmenden Zahl
von Schulkindern gibt es nach den Feststellungen der Jugendpflege der
Verbandsgemeinde, der Bürgermeister der Rheindörfergemeinden und der
Schulleitungen einen solchen Betreuungsbedarf bzw. einen Bedarf einer Erziehungshilfe
aufgrund beruflicher Tätigkeit der Eltern. Im Sinne einer präventiven Hilfe erhalten die Kinder eine
Betreuung als Ergänzung zur Schule und Elternhaus. Wichtig ist dabei, daß die
Kinder (ca. zur Hälfte mit sog. Migrationshintergrund) für die Zeit der
Betreuung in ihren gewohnten Gemeinschaften vor Ort verbleiben können.
Die CDU Kaltenengers besuchte vor
kurzem die sog. „Mittagsbetreuung“ und konnte hierbei wichtige Informationen
„aus erster Hand“ erhalten, namentlich durch den Jugendpfleger der
Verbandsgemeinde, Sven Normann und dem örtlichen Projektleiter, Christoph Ernst
vom Träger der Einrichtung, der „Initiative offene Jugendarbeit in der Stadt
Mülheim-Kärlich e.V.“.
Hiernach besteht die Einrichtung
für insgesamt ca. 16. Grundschulkinder, über deren Teilnahme in erste Linie die
Beurteilung der jeweiligen Schulleitungen in Zusammenarbeit mit den Eltern
entscheidend ist. Die Kinder aus Kaltenengers kommen nach Ende der täglichen
Schulzeit unmittelbar in die Mittagsbetreuung, für die Kinder aus St. Sebastian
und Urmitz ist ein Fahrdienst per Klein bus eingerichtet. Für die
Betreuungsarbeit, die im Wesentlichen in 3 Gruppen in den Räumen des ehemaligen
Jugendtreffs stattfindet, stehen insgesamt 4 pädagogisch ausgebildete Kräfte zur
Verfügung.
In der letzten Gemeinderatssitzung
von Kaltenengers wurden („über Buschtrommeln“ wahrgenommene) Informationen
verbreitet, daß nur 1 Kind aus Kaltenengers die Einrichtung besuche. Diese Mär
wurde anläßlich des Besuches der CDU Kaltenengers eindeutig wiederlegt. Richtig
ist, daß zurzeit 5 Kaltenengerser Kinder die Einrichtung besuchen und somit die
Haushaltsmittel der Gemeinde Kaltenengers
(ca. 12.000 € jährlich wie auch die beiden anderen Gemeinden) sehr wohl
sachgerecht eingesetzt sind. Selbstverständlich leisten auch die Eltern einen
entsprechenden finanziellen Beitrag.
Herr Ernst erläuterte der
Gesprächsrunde den täglichen Ablauf: Die Schulkinder treffen montags bis
donnerstags (einmal im Monat auch freitags), je nach Ende des Schulunterrichts,
bis ca. 13.30 Uhr ein. Zunächst nehmen sie ein gemeinsames Mittagessen ein, das
von einer Sozialeinrichtung zubereitet wird. Das Geschirr des vorher gemeinsam
gedeckten Mittagstisches wird anschließend in der Küche gespült. Hiernach geht
es an die Hausaufgaben, bei deren Erledigung die Schülerinnen und Schüler
unterstützt werden. Um ca. 16.00 Uhr geht es dann für die Kinder nach Hause.
Neben der bereits angesprochenen
Kooperation mit Jugendpflege und den Grundschulen stellte Herr Normann die Bedeutung
der Zusammenarbeit mit den Eltern, die ihr Kind für mindestens ein halbes Jahr
verbindlich anmelden müssen, heraus.
Hierzu finden regelmäßige Gespräche statt, in denen auch jeweils eine
Zielvereinbarung für die nächsten Monate getroffen wird. Auch die enge
Zusammenarbeit mit der Betreuenden Grundschule, die im gleichen Gebäude „Altes
Rathaus“ untergebracht ist, sei für die erfolgreiche Durchführung des Projektes
sehr positiv, so Herr Normann.
Bei aller Nachdenklichkeit über
die ein oder andere gesellschaftspolitische Entwicklung konnten die ausführlichen Schilderungen von
Herrn Ernst und Herrn Normann konnte bei allen Gesprächsteilnehmern keinerlei
Zweifel an der Notwendigkeit des Projektes aufkommen lassen. Dazu trägt auch
bei, daß die Resonanz aus den 3 Grundschulen ist uneingeschänkt positiv ist.
Der
Informationsbesuch bei der „Mittagsbetreuung“, für den sich der CDU-Fraktionssprecher bei Herrn Normann und Herrn Ernst herzlich bedankte, hat
für die Teilnehmer die Gewißheit gebracht, daß die eingesetzten öffentlichen
Mittel (die neben den Spenden sowie dem Anteil der Eltern aufgebracht werden)
gut eingesetzt sind. „Wenn man sich um die Themen und Aufgaben vor Ort kümmert
und sich von den zuständigen Personen unmittelbar informieren läßt, braucht man
nicht mit Gerüchten aufzuwarten“ so seine Abschlußfeststellung von Robert
Castor. Denn: „Zeit nehmen für Gespräche ist besser als Buschtrommeln
zuzuhören!“.
zurück zur Meldungsübersicht
|