Startseite
Meldungen
Termine
Unsere Arbeit
Vorstand
Fraktion
Ihre Vertreter überörtlich
Unsere Anträge
Blickpunkt
Kommunalwahl 2009
Links
Kontakt/ Impressum


Mittagsbetreuung der Schulkinder – ein voller Erfolg
CDU Kaltenengers besuchte gemeinsame Einrichtung der Rheindörfergemeinden - 
 
Seit August 2007 besteht in Kaltenengers ein besonderes pädagogisches Betreuungsangebot für Grundschulkinder der 3 Rheindörfergemeinden. Denn bei einer zunehmenden Zahl von Schulkindern gibt es nach den Feststellungen der Jugendpflege der Verbandsgemeinde, der Bürgermeister der Rheindörfergemeinden und der Schulleitungen einen solchen Betreuungsbedarf bzw. einen Bedarf einer Erziehungshilfe aufgrund beruflicher Tätigkeit der Eltern. Im Sinne einer  präventiven Hilfe erhalten die Kinder eine Betreuung als Ergänzung zur Schule und Elternhaus. Wichtig ist dabei, daß die Kinder (ca. zur Hälfte mit sog. Migrationshintergrund) für die Zeit der Betreuung in ihren gewohnten Gemeinschaften vor Ort verbleiben können.

Die CDU Kaltenengers besuchte vor kurzem die sog. „Mittagsbetreuung“ und konnte hierbei wichtige Informationen „aus erster Hand“ erhalten, namentlich durch den Jugendpfleger der Verbandsgemeinde, Sven Normann und dem örtlichen Projektleiter, Christoph Ernst vom Träger der Einrichtung, der „Initiative offene Jugendarbeit in der Stadt Mülheim-Kärlich e.V.“.

Hiernach besteht die Einrichtung für insgesamt ca. 16. Grundschulkinder, über deren Teilnahme in erste Linie die Beurteilung der jeweiligen Schulleitungen in Zusammenarbeit mit den Eltern entscheidend ist. Die Kinder aus Kaltenengers kommen nach Ende der täglichen Schulzeit unmittelbar in die Mittagsbetreuung, für die Kinder aus St. Sebastian und Urmitz ist ein Fahrdienst per Kleinbus eingerichtet. Für die Betreuungsarbeit, die im Wesentlichen in 3 Gruppen in den Räumen des ehemaligen Jugendtreffs stattfindet, stehen insgesamt 4 pädagogisch ausgebildete Kräfte zur Verfügung.
 
In der letzten Gemeinderatssitzung von Kaltenengers wurden („über Buschtrommeln“ wahrgenommene) Informationen verbreitet, daß nur 1 Kind aus Kaltenengers die Einrichtung besuche. Diese Mär wurde anläßlich des Besuches der CDU Kaltenengers eindeutig wiederlegt. Richtig ist, daß zurzeit 5 Kaltenengerser Kinder die Einrichtung besuchen und somit die Haushaltsmittel der Gemeinde Kaltenengers  (ca. 12.000 € jährlich wie auch die beiden anderen Gemeinden) sehr wohl sachgerecht eingesetzt sind. Selbstverständlich leisten auch die Eltern einen entsprechenden finanziellen Beitrag.

Herr Ernst erläuterte der Gesprächsrunde den täglichen Ablauf: Die Schulkinder treffen montags bis donnerstags (einmal im Monat auch freitags), je nach Ende des Schulunterrichts, bis ca. 13.30 Uhr ein. Zunächst nehmen sie ein gemeinsames Mittagessen ein, das von einer Sozialeinrichtung zubereitet wird. Das Geschirr des vorher gemeinsam gedeckten Mittagstisches wird anschließend in der Küche gespült. Hiernach geht es an die Hausaufgaben, bei deren Erledigung die Schülerinnen und Schüler unterstützt werden. Um ca. 16.00 Uhr geht es dann für die Kinder nach Hause.

Neben der bereits angesprochenen Kooperation mit Jugendpflege und den Grundschulen stellte Herr Normann die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Eltern, die ihr Kind für mindestens ein halbes Jahr verbindlich anmelden müssen,  heraus. Hierzu finden regelmäßige Gespräche statt, in denen auch jeweils eine Zielvereinbarung für die nächsten Monate getroffen wird. Auch die enge Zusammenarbeit mit der Betreuenden Grundschule, die im gleichen Gebäude „Altes Rathaus“ untergebracht ist, sei für die erfolgreiche Durchführung des Projektes sehr positiv, so Herr Normann.

Bei aller Nachdenklichkeit über die ein oder andere gesellschaftspolitische Entwicklung  konnten die ausführlichen Schilderungen von Herrn Ernst und Herrn Normann konnte bei allen Gesprächsteilnehmern keinerlei Zweifel an der Notwendigkeit des Projektes aufkommen lassen. Dazu trägt auch bei, daß die Resonanz aus den 3 Grundschulen ist uneingeschänkt positiv ist.

Der Informationsbesuch bei der „Mittagsbetreuung“, für den sich der CDU-Fraktionssprecher bei Herrn Normann und Herrn Ernst herzlich bedankte, hat für die Teilnehmer die Gewißheit gebracht, daß die eingesetzten öffentlichen Mittel (die neben den Spenden sowie dem Anteil der Eltern aufgebracht werden) gut eingesetzt sind. „Wenn man sich um die Themen und Aufgaben vor Ort kümmert und sich von den zuständigen Personen unmittelbar informieren läßt, braucht man nicht mit Gerüchten aufzuwarten“ so seine Abschlußfeststellung von Robert Castor. Denn: „Zeit nehmen für Gespräche ist besser als Buschtrommeln zuzuhören!“.    

  
zurück zur Meldungsübersicht

 



© CDU Kaltenengers, 2009